BA Lötschental: Abschluss eines Pilotprojekts – Start der Betriebsphase

 

Am 21.6.2021 fand die letzte Projektteamsitzung der Bewirtschaftungsarrondierung Lötschental statt. Mit der Übergabe der Schlussdokumentation an die Genossenschaft, den Talrat Lötschental und die kantonale Verwaltung, endet ein langjähriges und intensives Arrondierungsverfahren. Im Anschluss an die Sitzung wurde den anwesenden Gemeinde- und Talratsvertretern sowie der lokalen Presse das Resultat der Arrondierung vorgestellt.

 

Aktuell laufen im Tal die Vorarbeiten zur ersten «Heuet» auf den neuen Bewirtschaftungseinheiten. Anstatt 100 bis 200 kleine, zerstückelte und über das ganze Tal verteilte Parzellen anzufahren, sind es nach erfolgter Arrondierung noch durchschnittlich 10 bis 15 Einheiten pro Betrieb. Ein grosser Vorteil ist denn auch die effizientere Bewirtschaftungsweise. Mit den neu erstellten Pachtverträge und dem zugrundeliegenden Pachtreglement ist die sachgemässe Bewirtschaftung und damit auch die Offenhaltung der Flurlandschaft gewährleistet. Der stetigen Verbuschung und dem damit einhergehenden Verlust wertvoller Biodiversitätsflächen kann damit konkret entgegengewirkt werden.

 

Ackermann + Wernli AG hat seit Beginn des Verfahrens mit dem Vorprojekt im Jahre 2011 die Gesamtprojektleitung inne.

 

Herzlichen Dank an alle Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit – insbesondere ans Projektteam mit Bernhard Koch, ehemals Agrofutura AG und Jean-Marcel Widmer, Rudaz + Partner AG; an den Vorstand der Genossenschaft mit Daniel Ritler und Hanspeter Lehner; an die Ausführungskommission mit Präsident Martin Leiggener und an die kantonale Verwaltung mit Urs Andereggen.

Nachfolgend die Berichtserstattung der lokalen Presse am Abschlusstag:

 

- Beitrag im Walliser Boten vom 21.6.2021; Redaktion Walter Bellwald (Abo-pflichtig)

- Beitrag von Kanal 9 vom 22.6.2021; Redaktion Lukas Schnyder.

 

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